Fleimstal, Dolomiten, Trentino

Daiano

Daiano liegt auf 1190 m Höhe nord-westlich von Cavalese, am Fuße des Berges Monte La Cugola (2077 m) und des Monte Palone (2350 m). Das Dorf befindet sich hochgelegen auf einer nördlich leicht steigenden Sonnenterrasse mit weiten Wiesen, die sich bis zu den Abhängen des Berges ausdehnen. Das alte Zentrum des Dorfes beginnt westlich von der Linie des Flusses Rio Dagostin und entwickelt sich in Richtung Kirche den Hang hinauf. In den letzten Jahren hat sich das Dorf vor allem nach Osten entlang der Straße, welche das Dorf mit dem Nachbardorf Varena verbindet, ausgedehnt. Von den drei „Villen“, die Cavalese umgeben, d.h. Carano, Varena und Daiano, ist letzteres das höchstgelegene Dorf und die höchstgelegene Gemeinde vom Fleimstal. Dank seiner Lage und Höhe ist es auch das Dorf mit den meisten Stunden Sonne im gesamten Tal.

Daiano

Daiano ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen nach St. Lugan, Kaltenbrunn, Passo Cugola, auf dem Weg Leitensteig auf dem Monte Tolargo und den Gipfeln La Cugola und Il Palone, bis auch zum Schwarzhorn.
Dank seiner Lage und der zahlreichen Wege und Pfade, inmitten der Wiesen am Fuße des Monte Cugole, ist Daiano eine Ortschaft voller Mountainbike-Routen, auf denen man im Westen bis nach Aguai und St. Lugan, im Norden entlang der schönen und waldigen Val di Gambis bis nach Passo Lavazè, der für Langläufer bekannte Pass, radeln kann. >>><<<

Der Name Daiano geht aus dem antiken lateinischen Namen „Ajanum“, der später zu Ajan und Aiano wurde, wahrscheinlich von "Ajus" stammend, hervor. Das Dorf war schon im Jahr 1200 eine Regola und eines von vier Vierteln (ital: Quartieri) der Gemeinschaft „Magnifica Comunità di Fiemme“. 1549 und später im Jahr 1884 wurde Daiano durch zwei große Brände zerstört.
Wie in anderen Ortschaften im Fleimstal hat auch Daiano sein „Castel“, das höchst liegende Haus im Dorf. Dies ist eines der ältesten Gebäude im Fleimstal, das aus dem 16. Jahrhundert stammt. Dieses spätgotische Gebäude war bis zum 18. Jahrhundert eines der wichtigsten Teile des Systems der „case arimanne“, das in den Dörfern des Tals aktiv war und dessen Bezugspunkte Cavalese und Kastell im Fleimstal (bis 1779 Sitz der gleichnamigen Tiroler Grafschaft) waren. Im höchsten Teil von Daiano befindet sich das Gebäude "Colonia Pavese". Es wurde 1932 als Sommerkolonie der Gemeinde und Provinz Pavia erbaut und war bis in die 70iger Jahre tätig. Typisch im Dorf sind die alten Porphyrbrunnen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Charakteristisch für das Dorf sind die Kirche vom hl. Thomas (Chiesa Parrocchiale di San Tommaso) und der romanisch-gotische Glockenturm, dessen Spitze nach einem Einsturz durch eine barocke Kuppel im Jahr 1761 ersetzt wurde. <<<

 

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